Deutschland bestellt 600 Skyranger-Kanonen gegen Drohnen in einem Megavertrag über 9 Milliarden USD

Deutschland bestellt 600 Skyranger-Kanonen gegen Drohnen in einem Megavertrag über 9 Milliarden US-Dollar
Deutschland bestellt 600 Skyranger-Kanonen gegen Drohnen in einem Megavertrag über 9 Milliarden US-Dollar (X @RheinmetallAG)

Deutschland steht kurz davor, einen Megavertrag mit Rheinmetall über den Erwerb von bis zu 600 Skyranger-Luftverteidigungssystemen zu unterzeichnen, der auf einen Wert zwischen 7 und 9 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Die 30-mm-Kanone, die auf Boxer 8×8 gepanzerten Fahrzeugen montiert ist, verwendet programmierbare Munition und fortschrittliche Radargeräte, um Drohnen, Marschflugkörper und andere Bedrohungen aus niedriger Höhe zu neutralisieren.

Die Entscheidung markiert Deutschlands Rückkehr zu Kurzstrecken-Luftverteidigungssystemen (SHORAD), die nach dem Kalten Krieg mit der Ausmusterung des Gepard-Systems aufgegeben wurden, das nun erfolgreich von der Ukraine gegen russische Drohnen wiederverwendet wird.

Neben den niedrigeren Kosten im Vergleich zu Raketen zeichnet sich der Skyranger 30 durch seine Vielseitigkeit aus: Er kombiniert ein automatisches Kanonen mit Luft-zu-Luft-Projektilen und Stinger-Raketen, die in der Lage sind, sich bewegende Truppen oder feste Infrastrukturen zu schützen. Länder wie Österreich, Ungarn und Litauen haben ebenfalls Interesse an dem System gezeigt. In der Zwischenzeit hat die Ukraine eine kostengünstige Alternative entwickelt, den Sky Sentinel, mit .50-Maschinengewehren und KI, was zeigt, dass moderne Kriegsführung vielfältige Lösungen gegen erschwingliche Luftbedrohungen erfordert.

Rheinmetall wird bis 2035 bereits 18 Einheiten des Skyranger liefern, aber Deutschland plant, das System in ein mehrschichtiges Verteidigungsnetz zu integrieren, das in Zukunft auch Laser und Drohneninterzeptoren umfassen wird. Die Investition spiegelt die Dringlichkeit wider, Risiken wie die Shahed-Angriffe zu bekämpfen, die zu einer günstigen und effektiven Waffe in jüngsten Konflikten geworden sind.

Damit stellt die Bundeswehr nicht nur eine verlorene Fähigkeit wieder her, sondern passt sich auch einem Szenario an, in dem Drohnen den Verlauf von Schlachten ändern können.

Quelle: The War Zone | Foto: X @RheinmetallAG | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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